Letzte Tage Lodz
Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung steht das Musikstück „Letzte Tage Lodz“ (2018) von Juheon Han mit Texten von Markus Gille.
Der Autor präsentiert den Liederzyklus gemeinsam mit Alexander Donesch, Gesang, Marianna Ntinou, Erzählerin, Kerstin Guzy, Violine und Joaquim Font, Klavier, vom Mittelsächsischen Theater.
Das Werk dreht sich um den Architekten Gutmann und seine 12jährige Tochter, die sich im Januar 1945 als letzte Bewohner des Ghettos Lodz in Todesgefahr versteckt hielten. Lodz, das auch Partnerstadt von Chemnitz ist, zählte im zweiten Weltkrieg zwischen 1939 und 1944 zu den größten Ghettos für die jüdische Bevölkerung. In der neuen Fassung von 2025 hat Markus Gille den Liederzyklus mit Texten einer Erzählerin verbunden, die die Geschichte der Familie Gutmann und das Überleben im Ghetto beschreibt.
Im Anschluss erzählt Markus Gille von Monika Gutmann, mit der ihn eine lange Freundschaft verband.
Liederzyklus und Texte von Markus Gille und Juheon Han
Gesang: Alexander Donesch
Geige: Kerstin Guzy
Klavier: Joaquim Font
Texte: Marianna Ntinou
Die Inszenierung ist Teil von „Tacheles 2026 - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ (14.12.2025–12.12.2026). Das Themenjahr macht jüdische Geschichte, das Kultur und heutige jüdische Leben in Sachsen sichtbar.
Marianna Ntinou

Alexander Donesch

Kerstin Guzy

Joaquim Font

Markus Gille
16.
Oktober27.
Januar28.
JanuarLetzte Tage Lodz
- Musiktheater
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