5. Kammerkonzert 2025/26
Seitenspiele
Drei mal Drei macht – wie wir alle wissen – nach Adam Ries Neun. Nicht unbedingt aber in der Musik. Da kann Drei mal Drei auch einfach Drei bleiben: Denn im fünften und letzten Kammerkonzert der Mittelsächsischen Philharmonie erklingen drei selten zu hörende Trios für Klarinette, Violoncello und Klavier, die im 20. Jahrhundert entstanden sind, aber gleichzeitig mit der spätromantischen Musik des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielen. So steht das Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op. 40 des in Lemberg geborenen Komponisten Carl Frühling noch ganz im Stil der späten Romantik des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Es ist ein Werk, das von der Salonmusik der damaligen Zeit beeinflusst ist und sich durch melodiöse Erfindungsgabe und südländische Sanglichkeit auszeichnet.
Ebenfalls von der Musik des späten 19. Jahrhunderts beeinflusst zeigt sich Robert Kahns Trio g-Moll op. 45. Für ihn war es vor allem das Werk von Johannes Brahms, das ihn stark beeinflusst hat und das in seinen Werken nachklingt. Das Trio des vor allem für seine Filmmusiken bekannten Komponisten Nino Rota ist in bewegten Jahren entstanden, in denen seine Filmmusik zu "Der Pate" zunächst für den Oscar nominiert, dann jedoch von der Liste gestrichen wurde, da sie angeblich einem früheren seiner Werke zu sehr ähnelte. Ebenfalls 1973 musste sich der Komponist mehrfach vor Gericht mit Klagen und Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen, die Rota allesamt gewann. Mit seinem Klarinetten-Trio ist in dieser Zeit ein ausdrucksstarkes Werk entstanden.
07.
Juni5. Kammerkonzert 2025/26
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- Philharmonie
- Gut Gödelitz
31.
Mai14.
Juni5. Kammerkonzert 2025/26
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- Philharmonie
- Annenkapelle Freiberg



