4. Sinfoniekonzert 2020/21

Italianità

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  • Intrada
    Ferruccio Busoni, Gesang vom Reigen der Geister op. 47
    Aaron Copland, Klarinettenkonzert
    Franz Schubert, Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

    Italienische Lebensart schwingt im 4. Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie mit.
    Als „lichtdurchflutet“ und „schwerelos“ wurde Franz Schuberts "Sinfonie Nr. 6 C-Dur" beschrieben. In der Tat schuf der erst 21-Jährige mit dieser noch den frühen Sinfonien zuzuordnenden Komposition zu Zeiten eines grassierenden Rossini-Fiebers in Wien ein brillant-unbeschwertes Werk voller italienischer Unbekümmertheit.
    Ganz andere Töne schlägt Ferruccio Busoni an, dessen Suche nach einer neuen, authentischen Musik auch zu intensiver Beschäftigung mit den Melodien indigener Kulturen in Nordamerika führte. Im "Gesang vom Reigen der Geister op. 47" verarbeitete der italienische Komponist im Jahr 1915 ein spirituelles Tanzlied der Pawnee zu einem ergreifenden Orchesterstück.
    Lebhafte Jazzthemen, aber auch enorme technische Ansprüche prägen das "Konzert für Klarinette und Streichorchester mit Harfe und Klavier" von Aaron Copland, das dieser auf Bitten der Klarinetten-Legende Benny Goodman komponierte. Voller Lebensfreude interpretiert Solistin Anja Bachmann eines der beliebtesten und meistgespielten Klarinettenkonzerte unserer Zeit.

Dauer: 2 Stunden

Vorerst keine geplanten Vorstellungen