3. Sinfoniekonzert 22/23

Wiener Jahre

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  • Wolfgang Amadé Mozart, Marsch D-Dur KV 249 «Haffner»
    Wolfgang Amadé Mozart, Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 «Haffner»
    Johann Nepomuk Hummel, Konzert für Trompete und Orchester E-Dur
    Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

    Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 steht im 3. Sinfoniekonzert ein Werk auf dem Programm, das – uraufgeführt im Wiener Burgtheater am 2. April 1800 – zum Jahrhundertbeginn den Start in ein neues musikalisches Zeitalter markierte. Beethoven beginnt seine erste Sinfonie mit einem dissonanten Akkord und schlägt damit unüberhörbar ein neues Kapitel in der Musikgeschichte auf. In Länge, Anlage und Instrumentation ist das Werk jedoch noch der Tradition Haydns und Mozarts verpflichtet.
    Achtzehn Jahre zuvor hatte Wolfgang Amadé Mozart in Wien seine Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 im Auftrag des reichen Salzburger Kaufmanns Sigmund Haffner komponiert, die er selbst mit den Worten: „die muß gewiss guten Effeckt machen“ einschätzte. Auch der Marsch D-Dur KV 249 war als Bestandteil einer Serenade als typische unterhaltende Gebrauchsmusik der Familie Haffner zugedacht.
    Johann Nepomuk Hummels 1803 für den virtuosen Wiener Hoftrompeter Anton Weidinger entstandenes Konzert für Trompete und Orchester E-Dur weist in seinem Hauptthema deutliche Bezüge zu Mozarts Haffner-Sinfonie auf. Interpretiert wird dieses einzige Trompetenkonzert der Klassik vom Solotrompeter der Mittelsächsischen Philharmonie, Stefan Leitner, in der Originalfassung in E-Dur.

Spielort: Nikolaikirche Freiberg, Bühne Döbeln
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten
Freitag

16.

Dezember