3. Sinfoniekonzert 2020/21

Von Salzburg nach Linz

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  • Intrada
    Wolfgang Amadeus Mozart,
    Ouvertüre zur Opera seria Lucio Silla KV 135
    Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
    Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer Sinfonie"

    Mozart pur: ausschließlich Werke des Salzburger Genies erklingen im 3. Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie.
    Für die Mailänder Karnevalsaison 1772/73 komponierte der erst sechzehnjährige Wolfgang Amadé Mozart nach dem großen Erfolg des Mitridate seine zweite Opera seria, der mit 26 Aufführungen erneut großer Zuspruch beschieden war. Schon in der Ouvertüre zu Lucio Silla KV 135 wird deutlich, dass der junge Komponist sich im Hinblick auf den Reichtum der Erfindungen, differenzierte Harmonik und kunstvolle, von Bläsern geprägte Instrumentation von alten Vorbildern löste und begann, seinen eigenen Weg zu gehen.
    Einem Zwischenhalt in Linz auf der Rückreise von einem Besuch in Salzburg verdankt die Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 452 ihre Existenz. „Dienstag als den 4:ten November werde ich hier im theater academie geben – und weil ich keine Simphonie bey mir habe, so schreibe ich hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muß“ (Brief vom 31. Oktober 1783). Trotz der Eile der Entstehung innerhalb von nur vier Tagen zeigt die „Linzer Sinfonie“ eine klare Intention und höchste Melodik.
    Sein Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 vollendete Mozart einen guten Monat vor seinem zwanzigsten Geburtstag als Abschluss einer Reihe von Solokonzerten für Geige, die er allesamt für den Eigengebrauch schrieb. Es gilt als das längste und anspruchsvollste, melodisch einprägsamste und im Orchesterklang reichste seiner fünf Violinkonzerte. Sergey Tsoy, Konzertmeister der Mittelsächsischen Philharmonie, präsentiert als Solist dieses 1775 entstandene Zeugnis aus der Hochphase von Mozarts Violinspiel.

Dauer: 3 Stunden

Vorerst keine geplanten Vorstellungen