3. Kammerkonzert 2020/21

Saitenweise fünf bis sechs

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  • Mit großer Streicherbesetzung wartet das dritte Kammerkonzert dieser Spielzeit auf. Franz Schuberts einziges Streichquintett in der Besetzung mit zwei Celli, sein Streichquintett C-Dur op. post. 163, gilt gemeinhin als das längste und reifste Kammermusikstück des Wiener Komponisten. In einmaliger Weise sind hier die Qualitäten seiner späten Instrumentalmusik gebündelt: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und dramatische Kontraste.
    Ungewöhnlich lebensbejahend zeigt sich hingegen Peter Tschaikowskys mit dem Untertitel “Souvenir de Florence” versehenes Streichsextett d-Moll op. 70. Alle Kombinationsmöglichkeiten der Besetzung mit je zwei Violinen, Bratschen und Violoncelli schöpft der Komponist in diesem Werk aus, verbindet harmonische Melodien mit fesselnder Rhythmik und schließt gar mit einer Doppelfuge ab.

Spielort: Bühne Freiberg, Schloss Bieberstein, Gut Gödelitz
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten