1. Sinfoniekonzert 2021/22

Von Salzburg nach Linz

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  • Intrada
    Wolfgang Amadé Mozart:
    Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319
    Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
    Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer Sinfonie"

    Mozart pur: ausschließlich Werke des Salzburger Genies erklingen im 1. Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie.
    Eine der wenigen Sinfonien Wolfgang Amadé Mozarts, die noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurden, ist die 1779 in Salzburg entstandene, heiter-schwebende Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319. Das recht klein besetzte Werk – Mozart wollte die Komposition auch für adelige Haushalte attraktiv machen, die sich kein großes Orchester leisten konnten – überzeugt mit seinem durchweg spielerischen Charakter.
    Einem Zwischenhalt in Linz auf der Rückreise von einem Besuch in Salzburg verdankt die Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 ihre Existenz. „Dienstag als den 4:ten November werde ich hier im theater academie geben – und weil ich keine Simphonie bey mir habe, so schreibe ich hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muß“ (Brief vom 31. Oktober 1783). Trotz der Eile der Entstehung innerhalb von nur vier Tagen zeigt die „Linzer Sinfonie“ eine klare Intention und höchste Melodik.
    Sein Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 vollendete Mozart einen guten Monat vor seinem zwanzigsten Geburtstag als Abschluss einer Reihe von Solokonzerten für Geige, die er allesamt für den Eigengebrauch schrieb. Es gilt als das längste und anspruchsvollste, melodisch einprägsamste und im Orchesterklang reichste seiner fünf Violinkonzerte. Sergey Tsoy, 2. stellvertretender Konzertmeister der Mittelsächsischen Philharmonie, präsentiert als Solist dieses 1775 entstandene Zeugnis aus der Hochphase von Mozarts Violinspiel.

Dauer: 2 Stunden

Vorerst keine geplanten Vorstellungen