Kammermusik in sinfonischer Dimension

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  • Zoltán Kodály
    Duo für Violine und Violoncello op. 7

    Peter Tschaikowsky
    Klaviertrio a-Moll op. 50

    Sergey Tsoy, Violine
    Hanna Pyrozhkova, Violoncello
    Raoul Grüneis, Klavier

    In dreifacher Hinsicht, klanglich, zeitlich (das Werk ist über 40 Minuten lang) und formal, sprengt Peter Tschaikowsky mit seinem Opus 50 die bis dato üblichen kammermusikalischen Grenzen. Der Tod seines Freundes und Mentors Nikolai Rubinstein war für ihn Anlass, sich in seinem Trio a-Moll „A la mémoire d'un grand artiste“ mit der von ihm lange Zeit abgelehnten Formation Geige, Violoncello und Klavier auseinanderzusetzen. In seinem einzigen Klaviertrio behandelt Tschaikowsky diese kammermusikalische Besetzung anders als alle Komponisten vor ihm, verleiht ihr sinfonische Dimension und orchestrale Strukturen. Großflächige Klangpanoramen entfalten sich ebenso wie emotionale Höhen und Tiefen. In hochvirtuosen Passagen darf jedes der drei Instrumente glänzen.
    Sergey Tsoy, Konzertmeister der Mittelsächsischen Philharmonie, Solocellistin Hanna Pyrozhkova und Generalmusikdirektor Raoul Grüneis am Klavier widmen sich im ersten Konzert in der Nikolaikirche nach der pandemiebedingten zeitweiligen Schließung des Theaters diesem Meilenstein der Klaviertrioliteratur.
    Das meisterhafte, zwischen ungarischer Volksmusik und französischem Impressionismus vermittelnde Duo für Violine und Violoncello op. 7 von Zoltán Kodály komplettiert das Programm zu einem Konzertabend, der alle aktuellen Auflagen berücksichtigt und doch Musikgenuss ohne Einschränkung ermöglicht.

Spielort: Nikolaikirche Freiberg
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Freitag

10.

Juli

Kleines Konzert am Obermarkt "I like to be..."

  • Philharmonie
  • Obermarkt Freiberg
Sonntag

12.

Juli
Freitag

17.

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18.

Juli

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  • Philharmonie
  • Schlosshof Freiberg
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