Die lustigen Weiber von Windsor

Spieloper von Otto Nicolai

  • „Ich bin nicht bloß selbst witzig, sondern auch Ursache, dass andere Witz haben.“ - Falstaff in Shakespeares Heinrich IV. Zweiter Teil

    Der seine Wirkung auf Frauen überschätzende Sir John Falstaff möchte seine Liebesspielchen gleich mit zwei Damen treiben. Frau Fluth und Frau Reich, die „lustigen Weiber von Windsor“, aber spielen ihr eigenes Spiel – nicht nur mit ihm, sondern auch mit dem notorisch eifersüchtigen Ehemann Fluth. Zum großen Finale im sommernachtstraumhaften Wald jedoch geben die Eheleute gemeinsam Falstaff der Lächerlichkeit preis und bereiten seinem Treiben so ein – vorläufiges? – Ende. Nebenbei versuchen Herr und Frau Reich sich gegenseitig auszutricksen und ihre Tochter mit dem jeweils eigenen Wunschkandidaten zu verheiraten. Doch die junge Generation hat sich von den Spielchen der Erwachsenen Einiges abgeschaut, so dass Tochter Reich schließlich dem dritten Bewerber, den sie wirklich liebt, die Hand reichen kann.
    Knapp 50 Jahre vor Giuseppe Verdis letzter Oper Falstaff entstand die Spieloper von Otto Nicolai, der zuvor in Italien erfolgreich war, in Wien die Philharmonischen Konzerte begründet hatte und kurz nach der Uraufführung seiner ersten deutschen Oper in Berlin im Alter von 39 Jahren starb.

Spielort: Bühne Döbeln
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten
Samstag

15.

Oktober
PremierePD

Die lustigen Weiber von Windsor

Spieloper von Otto Nicolai

MiTreden und MiTfeiern im Anschluss an die Premiere

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