Mathias Frey

SolistinnenISolisten (a. G)

 Mathias Frey

Der aus München stammende Tenor Mathias Frey studierte zunächst Architektur und erst später Gesang am Konservatorium in Wien. Gesangsunterricht erhielt er darüber hinaus bei Rainer Trost, bei Renata Scotto am Opera Studio di Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie in Meisterkursen bei Angelika Kirchschlager, Roman Trekel und Michael Schade.

Feste Engagements führten ihn ans Theater in Hof und ans Neue Musiktheater Linz; hier und bei zahlreichen Gastengagements u.a. in Klagenfurt, in Augsburg, an den Sächsischen Landesbühnen und im Theater an der Wien sang er zahlreiche lyrische Tenorrollen, darunter den Grafen Alamviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia und Mozarts Belmonte, Ferrando und Tamino. Immer wieder war er aber auch in Werken von Komponisten des 20. Jahrhunderts, u.a. von Berg, Korngold, Menotti, Strawinsky, Orff und Glass, zu erleben. In Richard Strrauss‘ Salome verkörperte er an verschiedenen Theatern den Narraboth, bevor er 2018 als Zweiter Jude sein erfolgreiches Debut bei den Salzburger Festspielen gab.

Zuletzt gastierte Mathias Frey u.a. am Aalto Theater Essen als Caramello in Eine Nacht in Venedig und als Walther von der Vogelweide in Tannhäuser, am Teatro Communale di Bologna als Scaramuccio in Ariadne auf Naxos und am Teatro Regio di Parma als Jack O’Brien in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony.