Annett Wöhlert

Schauspieldirektorin

Annett Wöhlert

Annett Wöhlert wurde in Schwerin/Mecklenburg geboren und studierte nach ihrem Abitur an der Universität Rostock Germanistik und Musik. Sie begann ihre Theaterarbeit am Staatstheater Schwerin, war an der Akademie der Künste Berlin/Sektion Darstellende Kunst Meisterschülerin Regie, ihr Mentor war der Theaterleiter und Regisseur Christoph Schroth. Als freischaffende Regisseurin inszenierte sie u.a. am Staatstheater Schwerin, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatstheater Cottbus, am Volkstheater Rostock, im Theater Vorpommern Greifswald/Stralsund; sie war Dozentin an der Berliner Schule für Schauspiel, inszenierte am Thalia Theater Halle und am Mittelsächsischen Theater Freiberg. An der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz war sie von 2003-2012 als Oberspielleiterin engagiert. Als Schauspieldirektorin leitet Annett Wöhlert seit 2012 das Schauspiel an der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH.

Zu ihren Inszenierungen an den Theatern zählen Goethes Faust, Shakespeares Sturm, Hamlet und weitere Shakespeare-Werke, Tschechows Drei Schwestern und Onkel Wanja, Turrini/ Hasslers Jedem das Seine; sie inszenierte verschiedene Theaterstücke des Dichters George Tabori (Mein Kampf, Jubiläum) sowie Stücke von G. E. Lessing, Frank Wedekind, Jewgeni Schwarz (Der Drache, Die Schneekönigin), Max Frisch, Rainer Werner Fassbinder, H. H. Jahnn, Nikolai Erdman. Sie entwickelte unterschiedliche Liederabende (darunter Band und Braut, Opium für alle), inszenierte ebenfalls in verschiedenen Kirchen Mecklenburgs sowie in der Nikolaikirche Freiberg, schrieb Bühnenfassungen zu Saint-Exuperys Der kleine Prinz, zu J.W. v. Goethes Reineke Fuchs, zu Jean Giraudoux und zu diversen Projekten. Sie inszenierte Heiner Müllers Philoktet im Antike-Projekt, Ibsens Stützen der Gesellschaft, mehrere Stücke von Lutz Hübner, Pavel Kohouts Clownsstück August August, August, Peter Shaffers Amadeus und viele andere mehr.

Annett Wöhlert wurde ausgezeichnet mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin (Förderpreis), dem Publikumspreis des Norddeutschen Theatertreffens Osnabrück, dem Courage-Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die kontinuierliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der Theaterarbeit (dieses Projekt wurde 2011 nominiert für den Preis des Bundes für Kulturelle Bildung) sowie mit dem Theaterpreis „Verbeugung“ des Theaterfördervereins des Landestheaters Neustrelitz.

 

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