Grüße in den Mai

1. »Hello Dolly«

Sopranistin Susanne Engelhardt und José Luis Gutiérrez eröffnen die »Grüße in den Mai« mit ihrer ganz eigenen Version des Titelsongs aus »Hello, Dolly«.

 

2. Moon River

Leonora Weiß-del Rio, José Luis Gutiérrez und Richard Weiß grüßen mit ihrer Einspielung von Henry Mancinis »Moon River«.

 

3. Duo für Violine und Cello

Sergey Tsoy und Hanna Pyrozhkova spielen Zoltán Kodálys Duo für Violine und Cello von 1914.

 

4. »Im wunderschönen Monat Mai«

Tenor Johannes Pietzonka singt »Im wunderschönen Monat Mai« aus Robert Schumanns Liederzyklus »Dichterliebe« aus dem Jahr 1840. Begleitet wird er auf dem Flügel von José Luis Gutiérrez Hernandez.

 

5. Klaviersonate in A-Dur (KV331)

Mariana Gogova und Valentin Gogov haben sich als Gruß an unser Publikum den 1. Satz (Andante grazioso) aus Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviersonate in A-Dur (KV331) in einer Bearbeitung für zwei Violinen ausgesucht.

 

6. Freunde, das Leben ist lebenswert (aus Franz Lehárs »Giuditta«)

Frank Unger, Tenor und Urgestein am Mittelsächsischen Theater, singt »Freunde, das Leben ist lebenswert«, ein Lied des Octavio aus Franz Lehárs Operette »Giuditta«, die im Januar 1934 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt wurde. Die Begleitung am Flügel übernahm Niki Liogka.

7. Clapping Music

Die Drei vom Schlagwerk Gyula Haidu, Andreas Scholz und Michael Winkler klatschen heute für Sie. »Clapping Music« ist eine Komposition des amerikanischen Musikers Steve Reich aus dem Jahr 1972, der zweite Teil ist eine Improvisation der drei Musiker.

8. Ach weh mir unglückhaftem Mann

Niki Liogka und Sergio Raonic Lukovic senden »Ach weh mir unglückhaftem Mann« als Gruß an unser Publikum. Die Komposition von  Richard Strauss (op. 21 Nr. 4) ist eine musikalische Umsetzung der »Schlichten Weisen« des Breslauer Dichters Felix Dahn aus dem Jahr 1889.  

 

 

9. Crisantemi

Das Streichquartett bestehend aus Sophia Heide, Kerstin Guzy (beide 1. Violinen), Nina Trabichoff (Bratsche) und Michael Fallenstein (Cello) spielt einen Ausschnitt aus Giacomo Puccinis »Crisantemi« von 1890. Das Stück ist ein Klagelied zum Tod von Herzog Amadeus von Savoyen und soll in einer einzigen Nacht komponiert worden sein.

 

10. Johann-Joseph-Fux-Fanfare und Sunshine Dixie

Stefan Zieger, Alexis Gonzales, Johann Schuster und Stefan Leitner senden am Muttertag gut gelaunte Grüße zu Euch nach Hause. Die Intrada von Johann Joseph Fux (gest. 1741 in Wien) ist eine Adaption für diese Besetzung. Der »Sunshine Dixie« von Franz Kanefzky ist ein zeitgenössisches Musikstück.

 

11. Anton Rubinstein

Solo-Flötist Sören Glaser und Solo-Harfenistin Kerstin Georgi spielen ein Stück von Anton Rubinstein, einem russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts.

 

 

12. Yellow Tuesday

Sopranistin Rea Alaburić singt zu »Yellow Tuesday« gespielt von Sergey Tsoy, Lilia Jatscheva und Niki Liogka. Das Lied ist eine Miniatur, geschrieben von Sergey Tsoy, inspiriert von Sergei Prokofjews 5. Sinfonie und der Verfilmung von »Harry Potter und der Gefangene von Askaban«. 

 

 

13. Teddy und die Tiere

Erzählerin Conny Grotsch und das Streichquartett aus Katrin Hille (Bratsche), Michael Fallenstein (Cello), Mariana Gogova und Valentin Gogov (Violine) erzählen heute einen Teil der Abenteuer des Teddys Washable aus unserem Klassenzimmerstück »Teddy und die Tiere« nach Michael Ende.

 

 

14. Andante für Horn und Klavier

José Luis Gutiérrez Hernandez und Wawrzyniec Szymański spielen das Andante für Horn und Klavier von Richard Strauss aus dem Jahr 1888. Das Andante wurde erst 1973 posthum veröffentlicht und war vorgesehen als Teil einer Sonate, die allerdings nie komponiert wurde.

 

 

15. Duett für Alt-Saxophon und Violoncello op.99

Anja Bachmann, Hanna Pyrozhkova und Michael Winkler eine gekürzte Fassung des Duetts für Alt-Saxophon und Violoncello op.99 in einer Bearbeitung mit Schlagzeug von Nikolai Kapustin.

 

 

 

16. Mailied

Das Mailied von Nikolai Medtner, das sich Rea Alaburić und Niki Liogka für heute ausgesucht haben, stammt aus seinen »9 Liedern von Goethe«, die 1906 ein Hochzeitsgeschenk für Medtners Bruder Emil und dessen Frau Anna waren. Das vertonte Gedicht "Mailied" von Johann Wolfgang von Goethe stammt aus dem Jahr 1815.

 

 

17. Humoreske

Die Cello-Gruppe der Mittelsächsischen Philharmonie, bestehend aus Hanna Pyrozhkova, Lilia Jatscheva und Michael Fallenstein spielen einen Ausschnitt aus Antonín Dvořák Humoresken aus dem Jahr 1894, arrangiert für Celli.

 

 

18. Trombonsillo

Carolina Calvache ist eine kolumbianische Komponistion und Jazz-Pianistin. »Trombonsillo« aus dem Jahr 2017, das sich Alexis Gonzales und José Luis Gutiérrez Hernandez für heute ausgesucht haben, ist eines der wenigen südamerikanischen Stücke, originär geschrieben für eine Besetzung mit Posaune.

 

 

 

19. Leichtigkeit und Hamlets Rede an die Schauspieler

Schauspielerin Anna Bittner über die Leichtigkeit aus Bertold Brechts »Dialoge aus dem Messingkauf« und Hamlets Rede an die Schauspieler.

 

 

 

20. Der leere Raum

Das Schauspiel-Ensemble des Mittelsächsischen Theaters präsentiert Texte über das Wesen und die Magie des Theaters, die Schauspielkunst und die besonderen Begegnungen mit dem Publikum. Franka Anne Kahl spricht über die Phantasiefülle einer leeren Bühne mit Texten von Peter Brook.

 

 

21. Bett und Bühne

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Bühne und der Liebe? Fragt Ralph Sählbrandt mit Essaytexten von George Tabori (1914-2007). Am Mittelsächsischen Theater spielte Ralph Sählbrandt den Schlomo Herzl in George Taboris „Mein Kampf“.

 

 

22. Zwischen zwei Schweigen

Susanna Voß und Martin Ennulat erkunden das große Potenzial in der erwartungsvollen Stille; berührendes Erlebnis im Londoner Aldwich-Theater während einer Vorstellung von Peter Brooks „US“, in dem es um den Vietnam-Krieg geht.

 

 

 

 

23. Von der Gegenwart, dem Theater und vom lieben Gott

Michael Berger liest Peter Turrinis »Von der Gegenwart, dem Theater und vom lieben Gott«.

 

 

 

 

24. Das offene Geheimnis

Almut Buchwald liest aus »das offene Geheimnis« von Peter Brook, einer Reflexion über die sichtbaren und unsichtbaren Kräfte des Theaters.

 

 

 

 

25. Dialektik auf dem Theater

Anton Andreew mit Auszügen aus der »Dialektik auf dem Theater« von Bertolt Brecht.

 

 

26. Zeitfäden

Farina-Liza Tollewski liest aus den »Zeitfäden« von Peter Brook. Die dort gesammelten Fragmente zeichnen das Leben des bedeutenden britischen Regisseurs nach.

 

 

27. Textausschnitt von Claus Peymann

Tonja Arina Gold grüßt mit einem Text von Claus Peymann, der am 11. Feberuar 1988 als offener Brief in der Süddeutschen Zeitung erschien.

 

 

28. Wie ein Theaterstück entsteht

Andreas Pannach liest einen Auszug aus Karel Čapeks »Wie ein Theaterstück entsteht«, das in dieser Spielzeit bei uns Premiere hatte.

 

 

29. Theater ist einmalig

Conny Grotsch liest aus George Taboris »Theater ist einmalig«.

 

 

30. Talent

Über »Talent« denkt Robert Kapelle nach, mit diesem Auszug aus dem Werk des Regisseurs und Drehbuchautors David Mamet.

 

 

31. Von der modernen Schauspielkunst

Peter Peniaška liest Max Reinhardts »Von der modernen Schauspielkunst«. Das Eingangszitat von Max Reinhardt, das Peter voranstellt, ziert in verkürzter Form auch die Fassade des Freiberger Theaters.