Mozart zu Pfingsten

Wolfgang Amadé Mozart

Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer Sinfonie"

„komponirt ist schon alles – aber geschrieben noch nicht“ formulierte Wolfgang Amadé Mozart in einem Brief an seinen Vater im Zusammenhang mit der Arbeit an „Idomeneo“. Ganz ähnlich darf man sich die Situation drei Jahre später vorstellen, als er Ende Oktober/Anfang November 1783 während eines Aufenthalts im Schlosse des Grafen Johann Joseph Anton von Thun-Hohenstein in Linz, wo er mit Constanze auf der Rückreise von Salzburg drei Wochen lang Station machte, in wenigen Tagen die Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 zu Papier brachte. Trotz der Eile der Entstehung zeigt die „Linzer Sinfonie“ eine klare Intention und höchste Melodik. Stilistisch ist hier schon vieles ausgereift, was dann sein Spätwerk ausmachen wird.Um dem Klang der Mozartzeit möglichst nahe zu kommen, wurden bei der Aufnahme Naturhörner, Naturtrompeten und historische Pauken eingesetzt. In dieser Kombination, zudem gespielt von Mitgliedern des Orchesters, stellt dies eine Premiere in der Mittelsächsischen Philharmonie dar.