Aktionstag Theater und Orchester am 30. November, 16.00 bis 18.00 Uhr

HERZSCHLAG KUNST | KULTUR | THEATER

 

Am Montag, 30. November gab es deutschlandweit einen "Aktionstag Theater und Orchester" geben, an dem sich auch das Mittelsächsische Theater Freiberg / Döbeln beteiligt.

Von 17.00 bis 18.00 Uhr gab es auf dem Buttermarkt in Freiberg zwischen Theater und Nikolaikirche Video - Projektionen aus den Vorstellungen und Konzerten des Theaters geben. In Döbeln probte auf dem Theaterbalkon das Bläserensemble der Mittelsächsischen Philharmonie ab 16.00 Uhr. Wir fühlen und sehen den Herzschlag des Theaters, der nicht zur Ruhe kommen wird. Mit Abstand konnten Sie diese Spiel- und Hörproben am besten erleben.

Initiiert von der Intendantengruppe des "Deutschen Bühnenvereins" ist das Ziel des Aktionstages nicht der politische Protest gegen den Lockdown.
"Es geht uns darum, Theater, Opernhäuser, Orchester und Kultur trotz der Schließung sichtbar zu machen – ohne Eitelkeit, ohne Selbstmitleid und reine Selbstbezüglichkeit –, die Bedeutung der Kultur für unser Zusammenleben, für den Austausch und als öffentlicher Diskursraum einer demokratischen Gesellschaft gerade in dieser herausfordernden Zeit herauszustellen. Wir weisen darauf hin, was uns zur Zeit schmerzlich fehlt und dringend zur Krisenbewältigung gebraucht würde. Außerdem wird der Schulterschluss mit anderen Kultureinrichtungen in den Kommunen gesucht, das Ganze mit dem uns eigenen Optimismus und mit Lust zur zupackenden Gestaltung."

„Wir wollen mit der Aktion zeigen, dass wir Leben in unseren Häusern haben, keinen Stillstand“, sagt der  Vorsitzende des sächsischen Bühnenvereins, Intendant Lutz Hillmann. "Wir können und wollen - mit umfangreichen Hygienekonzepten - wieder für unser Publikum spielen, in einer Zeit, die für die Gesellschaft und vor allem für Jugendliche schwierig zu bewältigen ist."

„Uns wird in diesen Augenblicken kein Publikum begleiten, aber wir wollen diesen Tag medial nachbetrachten, Bilder und Filme erstellen und die Stille des Augenblicks versuchen zu teilen“ so Intendant Ralf-Peter Schulze. „Wir werden in diesem Moment mit vielen Theatern in der ganzen Republik vereint sein“.

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