... was Eisen nicht heilt, heilt Feuer. Schiller und die Räuber (2014)

... was Eisen nicht heilt, heilt Feuer. Schiller und die Räuber (2014)

Schiller und seine Räuber.
Schiller gerät in die Falle seines Stückes. „Die Räuber“ fangen ihn ein und lassen ihn nicht mehr los. Er entdeckt es neu, will befördern, aufhalten, neu schreiben!
Er ist bestürzt und fassungslos, mischt sich ein, protestiert, kommt selbst in Lebensgefahr!
„Anarchie“, sagt der Dichter Christoph Hein, „ist die schöpferische und vergnügliche Überschreitung erkannter Grenzen.“ Es ist der dialektische Widerspruch zwischen dem erstarrten Alten und dem im Keim erblühenden Neuen ...
Wir setzen uns aufs Spiel.
Für das Poetische Theater Berlin „Die Möwe“ entwickelte der Leiter der berliner schule für schauspiel Ekkehardt Emig die Idee für die Inszenierung „… was Eisen nicht heilt, heilt Feuer. Schiller und die Räuber“. Unter seiner Leitung spielen sechs Studenten, vier Absolventen und fünf erfahrene Schaupieler, die u. a. auch als Dozenten in der berliner schule für schauspiel arbeiten.
Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Mittelsächsisches Theater und unterstützt von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und vom Mittelsächsischen Theater. Die Premiere findet am 9. April 2014 in Freiberg statt. Weitere Vorstellungen folgen in Freiberg und Döbeln.