Maria Stuart

Oper von Gaetano Donizetti

Ein packendes Duell zweier Königinnen: 1834, auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, komponierte Gaetano Donizetti „Maria Stuart“ – als mittlere von drei Opern, die im Umkreis der Tudor-Könige Heinrich VIII. und Elisabeth I. spielen. Schwierigkeiten mit der Zensur und indisponierte Sängerinnen verhinderten einen sofortigen und durchschlagenden Erfolg, wie ihn etwa "Lucia di Lammermoor" und "Der Liebestrank" erzielten. In den letzten Jahrzehnten aber brillierten viele große Sängerinnen in den Rollen von Maria Stuart und Elisabeth I. Anders als in den meisten Opern sind die Frauen hier die aktiven und dominanten Persönlichkeiten: gleich an Willenskraft und Herrschaftsanspruch, die eine aber kühl abwägend, die andere spontan und emotional. Dass sie auch den gleichen Mann lieben, tritt hinter dem politischen Konflikt fast in den Hintergrund.
In Donizettis Musik sind Dramatik und Virtuosität kein Widerspruch: brillanter Gesang und differenzierte Orchesterkunst sind die Mittel, die die Tragödie vorantreiben und einen spannenden Opernabend garantieren.

Einen Trailer zur Inszenierung finden Sie unter folgendem Link: http://x-downloads.mittelsaechsisches-theater.de/downloads/maria_stuart.mp4

Erweiterter Opernchor
Mittelsächsische Philharmonie

Große Oper im historischen Gewand, mitreißende Musik, schöne Stimmen, sehenswerte Kostüme: ,,Maria Stuart", Donizetti-Belcanto nach Schiller. In Freibergs Nikolaikirche war am Sonnabend Premiere. Opernfreunde jubelten.
Juheon Han leitet die Mittelsächsische Philharmonie, entwickelt Dramatik, setzt Höhepunkte und nimmt sie in der Begleitung der Sänger zurück. Han sucht den Blickkontakt, atmet mit den Sängern, folgt ihren Phrasierungen. Orchester und Sänger klingen in vorzüglicher Einheit. Der erweiterte Opernchor und das gesamte Ensemble sind homogen im Klang, egal ob sie im Piano begleiten oder mit voller Kraft Akzente setzen.
(Sächsische Zeitung 08.10.2018)

Der Beifall für die Sänger und Musiker wollte am Ende nicht enden, Bravorufe heimsten die Darstellerinnen der Elisabeth und der Maria ein. Das Freiberger Premierenpublikum zeigte sich am Ende wieder einmal begeistert.
(Freie Presse 08.10.2018)

Beide Rivalinnen, Barbora Fritscher als Elisabetta, Königin von England, und Margareta Klobucar als Maria Stuarda, schenken sich gegenseitig nichts, aber dem Publikum eine Abfolge so großartiger wie beeindruckender und immer wieder neuer Facetten gesanglicher Gestaltungskunst.
Immer wieder Zwischenapplaus, ganz italienisch in Freiberg in Sachsen, am Ende großer Jubel, ein Publikum und sein Ensemble, einfach toll.
(Dresdner Neueste Nachrichten 09.10.2018)

23.12.2018  19:00 Nikolaikirche FreibergKarten kaufen / bestellen
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25.12.2018  19:30 Nikolaikirche FreibergKarten kaufen / bestellen
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27.12.2018  19:30 Nikolaikirche FreibergKarten kaufen / bestellen
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