La Bohème

Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini, Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Die Träume von vier Pariser Künstlern scheitern an alltäglichen Sorgen: Woher sollen sie Geld für Miete, Essen und Brennholz nehmen? Hoffnung und Mut schöpfen sie aus ihrem Zusammenhalt – und aus der Liebe. Am Weihnachtsabend begegnet der Dichter Rodolfo der neuen Nachbarin Mimì und sie beginnen, von einem gemeinsamen Leben zu träumen. Doch wie die Liebe zwischen dem Maler Marcello und Musetta ist auch diese Beziehung von finanziellen Zwängen und Missverständnissen geprägt.

Realismus und Tragik dieser episodenhaften Geschichte werden getragen von der leidenschaftlichsuggestiven Musik von Giacomo Puccini. Auf unnachahmliche Weise vereint er das emotionale Empfinden seiner Charaktere und die Atmosphäre des Künstlerviertels in Klangbildern, die Kargheit, Kälte und Krankheit sublimieren – und die Oper zu einer der meist gespielten weltweit gemacht haben.

Dimitro Moses (Sergeant der Zollwache)
Frieder Post (Ein Zöllner)

Opernchor des Mittelsächsischen Theaters
Freiberger Knabenchor (Einstudierung: Andreas Reuter)

Mittelsächsische Philharmonie

Die neue "Boheme" vom Mittelsächsischen Theater ist eindeutig, schlicht, ergreifend.
Wenn sich die Protagonisten mit dem ambitioniert agierenden Chor und den überzeugenden Jungs vom Freiherger Knabenchor mischen und dazu die Mittelsächsische Philharmonie ihr Bestes gibt, ist das Theater voll aufbrausender, mitreißender Musik. (Sächsische Zeitung 18.04.2016)

Giacomo Puccinis Meisterwerk „La Bohème“ wurde zur Premiere am Samstag am Mittelsächsischen Theater frenetisch umjubelt. Regisseurin Arila Siegert hat mit ihrer modernen Lesart ein Gesamtkunstwerk aus Bühne, Licht, Bewegung und Musik geschaffen und mit der berühmten Liebe im Künstlermilieu des alten Paris ganz und gar den Nerv des Publikums getroffen. (Freie Presse 18.04.2016)