Die verkaufte Braut

Oper von Bedrich Smetana

Vor dem Hintergrund eines dörflichen Festes droht eine persönliche Tragödie: Marie soll nicht Hans, einen von ihr geliebten Fremden, sondern den Sohn des reichen Nachbarn heiraten – die Elternpaare und der Heiratsvermittler sind sich da einig. Und Hans scheint einverstanden, die Geliebte zu verkaufen.
Die verkaufte Braut gilt als tschechische Nationaloper. In Wahrheit aber waren die „Nationalopern“ im 19. Jahrhundert ein internationales Phänomen. Smetana etwa wurde auf den Namen Friedrich getauft, lernte erst als Erwachsener die tschechische Sprache und nannte sich „Bedrich“. Seine Musik fand ihre Vorbilder nicht nur bei Mozart und in der böhmischen Folklore, sondern bezieht sich ebenso auf Zeitgenossen wie Schumann, Brahms und Wagner. Und auch, wenn die Verkaufte Braut – ebenso wie z.B. Webers Freischütz - Tänze und andere folkloristische Elemente enthält, so sind das eher dekorative Elemente. Im Zentrum des musikdramatischen Interesses steht das Schicksal von liebenden Menschen, deren Liebe sich gegen äußere Widerstände, aber auch eigene Zweifel behaupten muss. Entsprechend blieb auch der Erfolg der in der ersten Fassung 1866 uraufgeführten Verkauften Braut kein „nationaler“, sondern setzte sich in ganz Europa und in den USA fort.

Gregor Rozkwitalski (Muff)

Opernchor
Mittelsächsische Philharmonie

Das hat rhythmischen Biss, das hat Verve, das hat Schmackes, und es macht wirklich Spaß – es ist ein kurzweiliger Abend.
(mdr Kultur 08.10.2017)

Die "tschechische Nationaloper" funktioniert hier sehr gut ohne bunten Folkloretanz. ... Smetanas Musik bringt slawisches Kolorit dazu. Generalmusikdirektor Raoul Grüneis hat die Mittelsächsische Philharmonie in Höchstform gebracht, mit dem Opernchor und dem Solistenensemble musiziert sie einen schwungvollen, farbenreichen Smetana. Auch die Solistenrollen sind durch die Bank gut bis sehr gut besetzt.
(Sächsische Zeitung 09.10.2017)

Ein Hoch auf das Mittelsächsische Theater, das mit einem so brillanten Ensemble aufwarten kann.
(online Merker 28.10.2017)

Die Dorfbevölkerung, durch den exzellent geführten, gesanglich akkuraten Opernchor dargestellt, besteht aus Leuten wie du und ich. So sind sie auch gekleidet. Überdurchschnittlich viele Alte, wie das heute auf dem Land ist, und Menschen mit Migrationshintergrund inklusive. ...
Um diese Vier und die Brauteltern entspinnt sich die mit leichter Hand stimmlich exzellent dargebotene Geschichte ...
Entsprechend begeistert quittierte das Publikum im ausverkauften Freiberger Theater die Premiere mit lang anhaltendem Beifall.
(Freie Presse 01.11.2017)

Zur Premiere in Freiberg war das Theater ausverkauft, das Publikum begeistert. Denn die Aufführung hat Größe. Das liegt zum einen an der weitestgehend überzeugenden Grundidee der Regisseurin Judica Semler, an Annabell von Berlichingens Ausstattung und am beherzten musikalischen Zugriff von Raoul Grüneis am Pult der Mittelsächsischen Philharmonie, vor allem aber am bestens disponierten Ensemble der Sängerinnen und Sänger, dem Opernchor, einer Gruppe von Kindern und Komödianten.
(Dresdner Neueste Nachrichten 08.11.2017)

03.12.2017  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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21.01.2018  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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10.02.2018  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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22.02.2018  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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17.03.2018  19:30 Theater DöbelnKarten kaufen / bestellen
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06.04.2018  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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20.04.2018  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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08.05.2018  14:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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