Die lustige Witwe

Operette von Franz Lehár

Nur die Heirat eines Pontevedriners mit der millionenschweren Witwe Hanna Glawari kann den pontevedrinischen Staatsbankrott noch verhindern. Leider aber liebt der mit der Hochzeit beauftragte Diplomat Graf Danilo Hanna wirklich – weshalb er sich für eine solche Aktion, bei der es nur ums Geld geht, nur ungern hergibt. Außerdem gilt es heraus zu finden, für wen das Herz der nicht sehr trauernden Witwe wirklich schlägt ...
1905 wurde „Die lustige Witwe“ am traditionsreichen „Theater an der Wien“ uraufgeführt. Anders aber als später häufig behauptet, war bereits die Uraufführung ein großer Erfolg; und die „Witwe“ ist die erste der großen Lehár-Operetten, die bis heute – nicht nur in Wien! – das Publikum begeistern.

Nikolaus Nitzsche (Vicomte de Cascada)
Stefan Burmester (Bogdanowitsch)
Diana Chudzinski (Sylvaine)
Frieder Post (Kromov)
Kathrin Moschke (Olga)
Dimitro John Walter Moses (Pritschitsch)

Michael Börner (Botschaftsangestellter)
Ingmar Heide (Diener)

Opernchor, Extraballett

Choreinstudierung: Alexander Livenson

Seit dem Wochenende begeistert eine neue Inszenierung am Mittelsächsischen Theater, zur Premiere in Döbeln war der Applaus riesengroß. [...]
Allerdings, und da ist die Regisseurin konsequent, nimmt sie die Menschen ernst, erzählt ihre Geschichten und Beziehungen zueinander genau und schafft so berührende Momente, in denen man die Banalität und Realitätsferne der Operette völlig vergessen kann. Die Sänger im Ensemble des Mittelsächsischen Theaters folgen dem genau, bleiben ihren Figuren treu und sind auch sängerisch durchweg überzeugend. (Sächsische Zeitung 25.01.2016)

Juheon Han, 1. Kapellmeister am Haus, führt die Protagonisten auf der Bühne gekonnt und voller Esprit durch den Abend, erzeugt mit der Mittelsächsischen Philharmonie beste Operettenlaune. (Jochen Rüth in "Der Opernfreund", Köln 24.01.2016)

Am Ende langer Beifall für die Neuinszenierung der „Lustigen Witwe“ in Döbeln und viele strahlende Gesichter bei der anschließenden Premierenfeier des Fördervereins „Freunde des Döbelner Theaters". (DAZ 25.01.2016)

Dem brillanten Ensemble, das bis in die zweite Reihe ausnahmslos mit hervorragenden Solisten besetzt ist, gelingt mit umwerfender Spiellust und -intensität ein faszinierender Unterhaltungsabend, der vom Can-Can des Balletts gekonnt auf die Spitze getrieben wird. Einerseits wird die sogenannte feine Gesellschaft so richtig durch den Kakao gezogen, andererseits das Publikum mit Traummelodien von Franz Lehár verwöhnt. (Freie Presse 07.03.2016)