Die Bremer Stadtmusikanten

Nach dem Märchen der Brüder Grimm von F. K. Waechter, Musik von Raymund Huber und Toni Matheis – Für Kinder ab 5 Jahren und Familien

Oh Schreck – soll der Esel etwa weg? Der Hahn in die Suppe? Die Katze in den Sack und der Hund in den Boxring? Da nehmen die vier Tiere lieber ihren Mut zusammen und reißen aus. Fortgehen wollen sie, gemeinsam – sie kommen doch auch ohne ihre Herren ganz gut zurecht, oder? Mit ein bisschen Übung können sie sogar singen und musizieren, denn schöne Stimmen und Talent haben sie einfach alle! Der Plan: Zusammen wollen sie nach Bremen gehen und dort als »Stadtmusikanten« ihren Unterhalt verdienen. Auf dem Weg dorthin müssen sie aber durch einen Wald, und in dem Wald gibt es ein Haus und in dem Haus Räuber. Da braucht es einen klugen Plan … und vor allem – Musik!
F. K. Waechters Tiergestalten sind von ebenso liebevollem wie hintersinnigem Witz; der Sinn von Gemeinschaft und Solidarität entsteht so selbstverständlich und poetisch, dass man in jenen fröhlichen Gesang einstimmen möchte, der den Mut dieser vier außergewöhnlichen Musikanten wachsen lässt.

Nur in solidarischer Gemeinschaft können wir die alltäglichen Herausforderungen bestehen. Diese Erkenntnis ist der Leitsatz für das diesjährige Weihnachtsmärchen des Mittelsächsischen Theaters. Denn von ihr lassen sich auch Esel, Hund, Katze und Hahn von den Bremer Stadtmusikanten leiten. Gemeinsam bezwingen sie auf ihrem Weg nach Bremen den steilen Abgrund, den bedrohlichen Nebel und den schäumenden Fluss. Noch besser sogar als in der Grimmschen Originalgeschichte: Als die vier Tiere die Räuber aus der Herberge vertreiben wollen, bieten diese ihnen ihre musikalische Hilfe an. Denn die drei Langfinger erweisen sich als arme Schlucker. Nur aus Hunger hatten sie Torte und Wurst geklaut. Eigentlich sind sie ein Musikantentrio, mit dem nun das Tierquartett seine Stimmen vereinigen kann. Ein solches Septett hat die Welt noch nicht erlebt … Sollte sie aber unbedingt, denn dafür bietet ihm das Theater Döbeln mit dem Weihnachtsmärchen eine wunderschöne Bühne. Wie treffsicher Regisseur Armin Beutel das bekannte Grimmsche Märchen inszeniert hat, beweist das Premierenpublikum. Die Fünfjährigen folgen gespannt lauschend den siebzig Spielminuten, nur mehrfach unterbrochen vom Beifall für eine gute Tat auf der Szene oder vom gemeinsamen lauten Chorgeschrei, das den Figuren einen guten Rat geben will. Ausstatter Peter Sommerer hat eine szenische Augenweide entfaltet. Der Weg nach Bremen lässt immer wieder neue, andere Landschaften sehen, einen riesigen Baumstamm, ein schmales Brett, das den Abgrund überbrückt. Die Darsteller der vier Tiere brauchen nicht viel Kostümverkleidung, vor allem lassen sie ihre Körper artgerecht sprechen. Die gutmütige Eselin (Farina-Liza Tollewski) nutzt notfalls die Hufe, der Hund (Almut Buchwald) hebt das Hinterbein, wenn er einen Baumstamm trifft, der Hahn (Anton Andreew) sucht sich für sein raues Kickeriki einen Spitzenplatz und die Katze (Anna Bittner) kokettiert mit schwingender Hüfte oder ihrem schmucken Schwanz. Die vier Tiere hatten früher einmal einem Herrn oder einer Herrin gedient (Peter Peniaska, Andreas Pannach, Franka-Anne Kahl). Ihre Treue fand keinen Lohn, denn im Alter wurden sie gnadenlos ausrangiert. Es ist ja nur eine ferne Märchengeschichte und mindestens zweihundert Jahre alt. Oder? (DAZ, 07.11.2019)

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