Der Zauberer von Oz

Musikalisches Märchen nach L. Frank Baum von Frank Thannhäuser und Andrea Simmendinger

Das Mädchen Dorothy verschlägt es aus dem für sie langweiligen Kansas in das aufregende Land Oz, wo es Hexen und Zauberer gibt, wo Tiere reden und Affen fliegen können. Dorothy findet dort in der Vogelscheuche, dem Blechmann und dem feigen Löwen neue Freunde und hilft ihnen, ihre Herzenswünsche zu erfüllen. Dabei besiegt sie ganz nebenbei noch ein paar böse Hexen und entlarvt einen Betrüger. Der Kinderbuchklassiker von L. Frank Baum, bei uns in der deutschen Fassung von Frank Thannhäuser mit der Musik von Andrea Simmendinger zu erleben, ist nicht nur eine Geschichte fantastischer Ereignisse in einem Zauberland – er ist auch eine Reise zu sich selbst, zur eigenen Fantasie, zu Selbsterkenntnis und Selbstvertrauen, die Hoffnung, Mut und Spaß macht.

Es lohnt sich für die ganze Familie, eine der nächsten Vorstellungen zu besuchen. Die rund anderthalbstündige Inszenierung von Judica Semler kommt kurzweilig, bunt, spannend und fantastisch daher. ... Neben der schauspielerischen Leistung der Akteure bestechen vor allem die zauberhaften Kostüme ... und das tolle Bühnenbild, was die Besucher Annabel von Berlichingen zu verdanken haben. Besonders eindrucksvoll: das Hexenschloss und das gefährliche Mohnfeld, dessen Blüten zunächst wie knallrote Mini-Fallschirme vom Himmel zu Boden schweben. (Döbelner Allgemeine Zeitung, 20. November 2014)

Guido Kunze gibt als Blechmann dem Begriff „Waschbrettbauch eine ganz neue Bedeutung. In bester Skifflemanier legt er auf der Bühne mit Waschbrett, diversen Blechplatten und einer Hupe am Körper eine rasante Percussion-Performance hin, die einen kleinen Zwischenapplaus herausforderte. (Döbelner Anzeiger, 20. November 2014)