Der Konsul

Oper von Gian-Carlo Menotti

Immer wieder geht Magda Sorel aufs Konsulat – sie braucht ein Visum, um mit ihrem vom Geheimdienst verfolgten Ehemann ins Ausland fliehen zu können. Für die Sekretärin des Konsuls jedoch ist ihr Fall nur einer unter vielen, die bürokratisch korrekt abgearbeitet werden müssen.
Entstanden nach dem 2. Weltkrieg und aktueller denn je: Die Oper verbindet unterschiedliche musikalische Stile zu einem packenden Drama. Ganz realistische Szenen wechseln mit (Alb-)Traum-Sequenzen und schaffen eine beinahe kafkaeske Atmosphäre.

Video:
http://x-downloads.mittelsaechsisches-theater.de/downloads/der_konsul.mp4

Komparserie

Schulze gelingen bei choreografischer Genauigkeit der Personenführung, im Zusammenklang mit der Musik, bedrückende, verstörende Situationen. Die Zuschauer werden einbezogen und ernst genommen. Die Kraft der Bilder und Vorgänge auf der Bühne provozieren bei ihnen eigene Bilder. [...] Insgesamt ein großartiges Ensemble, alle Rollen sind stimmig und überzeugend besetzt.
(Dresdner Neueste Nachrichten 19.02.2019)

Die Premiere von Menottis Oper „Der Konsul“ löste in Freiberg nach ergriffenem Schweigen folgerichtig euphorischen Jubel und stehende Ovationen aus. [...] Menottis Musik ergreift emotional. Juheon Han leitet die Mittelsächsische Philharmonie und führt sie und das dreizehnköpfige Solistenensemble zur mitreißenden Leistung. [...] Ein politisches Stück, eine Oper mit bewegender Musik, in ihrer Menschlichkeit heutig dargestellt und so ohne belehrende konkrete Zeitbezüge aktuell, mit beeindruckenden sängerischen Leistungen: Das sollte man unbedingt erlebt haben!
(Sächsische Zeitung 18.02.2019)

Leonora Weiß-del Rio ist grandios, der große, dramatische Aufbruch der Verzweiflung, die stille Zurücknahme und die Visionen der Alpträume, das Aufgeben des Kampfes, eine gesangliche und darstellerische Leistung von existenzieller Kraft, voller Hingabe.
(MDR Kultur 17.02.2019)

Vor dieser Szenerie nimmt das Drama seinen Anfang, und bereits hier wird die schauspielerische wie musikalische Intensität deutlich, mit der das Ensemble agiert. Der Abschied Magdas von ihrem Mann vor dessen Flucht geht mimisch wie musikalisch unter die Haut, Leonora Weiß-del Rio, Karin Goltz und Andrii Chakov präsentieren sich schon im grandiosen Schlusstrio der ersten Szene als gesanglich auf Augenhöhe und setzen Maßstäbe für den Rest der zweieinhalbstündigen Inszenierung.
(Freie Presse 18.02.2019)

Am Ende muss laut Partitur das Telefon noch klingeln, wenn das Orchester bereits eisern schweigt. Bis dahin reißt die schmerzende Spannung der beeindruckenden Produktion nicht ab. Ein packender Theaterabend.
(Leipziger Volkszeitung 19.02.2019)

19.03.2019  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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31.03.2019  14:30 Theater DöbelnKarten kaufen / bestellen
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20.04.2019  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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16.05.2019  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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25.05.2019  19:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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