Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Um die Treue geht es in dieser Oper und um ihren Preis. Ferrando und Guglielmo glauben unerschütterlich an ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi. Das gemeinsame Glück scheint perfekt. Trotzdem lassen sich die Männer von ihrem Freund Alfonso zu einer Wette provozieren und stellen die Standhaftigkeit der beiden Schwestern auf die Probe. Eine Geschichte nimmt ihren Lauf, die nachdenklich macht. Wo beginnt Untreue? Wem kann man die Schuld geben für den emotionalen Aufruhr? Den Frauen, die ihren Herzen gefolgt sind? Den Männern, die sie in Versuchung geführt haben? Dem Spielleiter? Der schlitzohrigen Vertrauten? Den Umständen? Der menschlichen Natur? Geht es überhaupt um Schuld? Braucht es am Ende die Erfahrung einer Versuchung erlegen zu sein, um eine reife Beziehung zu führen? Kann der symbolische "Tausch der Herzen" einfach rückgängig gemacht werden?

Das dritte und letzte gemeinsame Werk von Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Textdichter Lorenzo da Ponte stand lange im Schatten der beiden Vorgänger, der Hochzeit des Figaro und des Don Giovanni. Insbesondere im 19. Jahrhundert galt Così fan tutte entweder als zu albern und unglaubwürdig oder als zu frivol – mit absurden Bearbeitungen versuchte man vergeblich, die wundervolle Musik zu „retten“. Erst im 20. Jahrhundert erschloss sich neben dem musikalischen auch der psychologische Reichtum des 1790, ein Jahr vor Mozarts Tod, uraufgeführten Werkes.

Opernchor
Mittelsächsische Philharmonie

Frech und bunt und multimedial (…) Insgesamt kurzweilig, viele Lacher im Publikum, eine gelungene Inszenierung.
(MDR-Kultur, 28.05.2018)

Regisseurin Judica Semler hat den Stoff um Irrungen und Wirrungen der Liebe gekonnt in die Gegenwart geholt.
(Freie Presse, 23.05.2018)

Così fan tutte braucht Dirigenten mit viel Ausdauer: Raoul Grüneis schafft es, das Tempo in stetem Fluss zu halten und Solisten, Chor und Orchester geschickt zu führen. Semlers Inszenierung aber benötigt darüber hinaus noch Sänger-Darsteller, die die Handlung vorantreiben, und die Seelenzustände glaubhaft machen können. Beides findet sich im Ensemble.
(Döbelner Allgemeine Zeitung, 30.04.2018)

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