Arabella

Oper von Richard Strauss

„Aber der Richtige, wenn´s einen gibt für mich ...“ – Wie in Mozarts „Zauberflöte“ Tamino sich sogleich in das Bild Paminas verliebt, so der Großgrundbesitzer Mandryka in das der schönen Arabella. Deren Vater, ein verarmter Graf, sucht vor allem einen reichen Schwiegersohn, der die überschuldete Familie retten soll. Auch Arabella verliebt sich Hals über Kopf in den Mann, nachdem sie ihn einmal aus der Ferne gesehen hat. Komplikationen entstehen, weil ihre jüngere Schwester Zdenka, der finanziellen Notlage der Familie wegen als Junge verkleidet, den Offizier Matteo liebt, der seinerseits – wie viele andere – für Arabella schwärmt.
1933 beschwören Strauss und Hofmannsthal noch einmal eine vergangene Welt herauf: Am Rande des Abgrundes, für die handelnden Figuren in den 1860er, für die Autoren in den 1930er Jahren, erträumen sie sich ein märchenhaftes Happy End, fast wie im „Rosenkavalier“: „Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein ...“

Frieder Post (Graf Lamoral)

Opernchor
Statisterie

Mittelsächsische Philharmonie

Dass ein solch kleines Theater sich dieser Aufgabe gestellt hat, verdient Respekt. Das ein solch gutes Ergebnis am Ende des Abends steht, kann nur Gelingen, wenn alle Beteiligten mit aller Kraft am gleichen Strang ziehen. ("Der Opernfreund" Jochen Rüth, Köln 19.03.2017)

Es ist schon erstaunlich, was kleinere Theater und Opernhäuser an Inszenierungen wagen, aber der Erfolg gibt ihnen Recht. [...] Das treue und interessierte Publikum liebt sein Theater und ist dankbar, auch große Opern wie "Arabella" hautnah miterleben zu können. [...] Die Mittelsächsische Philharmonie spielte unter der temperamentvollen Leitung von Raoul Grüneis tapfer und zuverlässig bis zum Schluss, hatte das richtige Feeling für diese Oper und war ein sicheres Fundament für die Aufführung. (Online Merker, Wien 19.03.2017)

Große Werke an kleinen Häusern sind immer ein Wagnis. doch dies ist eine besondere Herausforderung. Der begeisterte Premierenapplaus, der trotz mehr als drei Stunden Spieldauer nicht enden wollte, ist ein Indiz dafür, wie gut das Ensemble sie gemeistert hat. [...] Fast noch berührender ist jedoch, wie Regisseurin Judica Semler die Geschichte erzählt. Es sind die kleinen Gesten, die verpassten Blicke, das vor dem anderen verborgene Lächeln, die überspielte Verlegenheit, die das Spiel des gesamten Ensembles so glaubwürdig machen. (Sächsische Zeitung 21.03.2017)

Königin des Abends war zweifelsohne Leonora del Rio. Die schöne Sopranistin mit der faszinierenden Stimme verlieh der Arabella körperlich und gesanglich den Charme sowie die emotionale Klugheit einer Frau, die weiß, was sie will, auch in Liebesdingen. (Freie Presse 29.03.2017)

19.01.2018  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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30.01.2018  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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02.02.2018  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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06.02.2018  14:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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