Anatevka

Musical von Jerry Bock

Der Milchmann Tevje, seine Frau und die fünf Töchter leben im russischen Dorf Anatevka. Die Sorge des Vaters gilt vor allem der Verheiratung seiner Töchter, zugleich aber muss sich die kleine jüdische Gemeinde in feindlicher Umgebung behaupten. Am Ende werden die Juden zur Ausreise gezwungen, die Familie wird auseinander gerissen.
Nach dem Roman „Tewje, der Milchiger“ (1894) von Scholem Aleichem entstand das 1964 in New York uraufgeführte Musical „Fiddler on the Roof“. Die deutsche Erstaufführung 1968 in Hamburg gab ihm den Titel „Anatevka“, Walter Felsenstein kehrte 1971 an der Komischen Oper zu „Der Fiedler auf dem Dach“ zurück. Neben den familiären Konflikten sorgen Themen wie Außenseiter, Flucht und Vertreibung für eine ungebrochene Aktualität des Musicals; Tevjes „Wenn ich einmal reich wär' ...“ ist zum Evergreen geworden.

Jaromir Sedlmajer (Motschach, ein Gastwirt)
Stefan Burmester (Der Rabbi)
Frieder Post (Mendel, sein Sohn)
Dimitro Moses (Awram, ein Buchhändler)
Michael Zeiske (Nachum, ein Bettler)
Markus Gille (Jussel, ein Hutmacher)
Urte Jung (Schandel)
Diana Chudzinski (Eine Frau)
Marius Kühnl (Wachtmeister)
Martina Morasso (Sascha)

Fiedler: Kerstin Guzy

verstärkter Opernchor
Mittelsächsische Philharmonie

Ausverkauftes Haus sowie zehn Minuten frenetischer Beifall – von der jüngsten „Anatevka“ wird man in Döbeln noch lange reden. Weil an diesem Abend im Mittelsächsischen Theater vieles passt: ein Regieteam, das das Stück ernst nimmt, Sänger, die die Vielschichtigkeit des Werks darstellen können und Musiker, die unter der dezenten Leitung von Alexander Livenson zeigen, was sich an Tiefe hinter den einfachen Melodien verbirgt.
(Döbelner Allgemeine Zeitung 15.05.2017)

Das Mittelsächsische Theater Freiberg-Döbeln zieht mit „Anatevka“ seine größte Trumpfkarte – mit Sängern, die auch erstklassige Komödianten und Märchenerzähler sind.
(Freie Presse 16.05.2017)

Es stimmte einfach alles. Arila Siegert (Inszenierung und Choreografie) erzählt die Geschichte mit wunderbarer Leichtigkeit ohne an irgendeiner Stelle oberflächlich zu werden.
(Döbelner Anzeiger 15.05.2017)

Es entstehen Typen, kauzig, skurril, überzogen, die dennoch menschlich nachvollziehbar bleiben und die Zuschauer berühren. Ganz ohne Ballett ist vom erweiterten Chor und den Solisten viel mitreißender Tanz zu sehen, die Übergänge sind fließend, wie auch vom Dialog zum Gesang. ... Alexander Livensan den Abend gut im Griff, das Orchester klingt farbenreich, erzeugt Stimmung und Sentiment, trägt die Sänger und den Chor, nimmt sich zurück und verhindert so unnötige stimmliche Schärfen. Das Publikum ist begeistert.
(Sächsische Zeitung 30.05.2017)

Wenn drei Stunden wie im Flug vergehen - „Anatevka“ in der Inszenierung von Arila Siegert begeistert in Freiberg ... Hervorragend sind die Dialoge gearbeitet, die Musik kann inne halten, kann überschäumend vorantreiben und dann auch wieder jene Doppelbödigkeit dieses mitunter ja auch sehr witzigen Stückes zum Klingen bringen.
(Dresdner Neueste Nachrichten 02.06.2017)

17.10.2017  14:30 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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09.11.2017  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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19.11.2017  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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10.12.2017  19:00 Theater DöbelnKarten kaufen / bestellen
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29.12.2017  19:00 Theater FreibergKarten kaufen / bestellen
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