Neue Inszenierung „Immer zu wenig und alles zu spät“ – Christoph Hein, mein fremder Freund

Das Ergebnis einer Projektzusammenarbeit vom Mittelsächsischen Theater und der TU Bergakademie Freiberg mit der Poetenbühne „Die Möwe“ Berlin und der „berliner schule für schauspiel“ können Sie am 22. und 23. Mai 2012 jeweils um 19.30 Uhr im Theater Freiberg erleben. Das Schauspiel „Immer zu wenig und alles zu spät“ – Christoph Hein, mein fremder Freund, ist wieder ein Projekt, welches alle Ziele der Stiftung Mittelsächsisches Theater optimal vereint.

„Immer wieder neu anfangen“ und „ sich erinnern“ die zentralen Themen des Stückes. Beide sind unabdingbare Vorraussetzungen, im Persönlichen wie in der Gesellschaft, um überhaupt eine Zukunft zu gestalten: immer wieder neu anfangen mit der Erfahrung des Alten.

Christoph Hein selbst unterstützt dieses Projekt, in dem er zur ersten Vorstellung am 22. Mai um 19.30 Uhr im Theater Freiberg anwesend ist und anschließend zu einem Gespäch zur Verfügung steht. Nicht nur alle Stifter sind dazu recht herzlich eingeladen.

„Krach bei Bach“

 Lange fieberten sie dem Tag entgegen - am 28. Mai 2011 war es endlich so weit: zum ersten Mal konnten sich die Mitglieder des Jugendchores der Stiftung mit einer kompletten Inszenierung präsentieren. Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – einmal in Döbeln und am Sonntag in Freiberg - war Premiere. Einstudiert hatten die Jugendlichen das Musical „Krach bei Bach“ von Rainer Bohm und Gabriele Timm unter der musikalischen Leitung von Peter Kubisch. Die Szenische Betreuung lag in den Händen von Martin Kämpf und Andrea Mutz. Begeistert wurde in beiden Städten die Arbeit der Jugendlichen aufgenommen und mit viel Beifall honoriert. Auch die jungen Künstler waren überwältigt vom Ergebnis ihres Fleißes und möchten weiterhin die hervorragende Ausbildung im Jugendchor nutzen und genießen.

In Freiberg wohnten viele Stifter der Aufführung bei, nachdem sie bereits im März eine Probe zum Stück besucht hatten und das Entstehen des Werkes verfolgen konnten.

Demnächst findet eine neue Aufführung statt: 22. April 2012, 14.30 Uhr, TiB Döbeln (Theater Döbeln)

Stifter treffen Künstler III

Die dritte Veranstaltung der Reihe „Stifter treffen Künstler“ am 18. März 2011 widmete sich dem Jugendchor 2011. Die eingeladenen Stiftungsmitglieder konnten sich ein konkretes Bild von der Probenarbeit des im Oktober 2010 gegründeten Chorprojekts machen. Das besondere an diesem Abend war, dass die Förderer der Stiftung genau verfolgen konnten, wie die vielen Spenden verwendet und welche beindruckenden Leistungen damit erreicht werden. Zunächst besuchten die Gäste die beiden Probenmodule „Stimmbildung“ und „Chorgesang“. Dort konnten Sie erleben, mit wie viel Engagement und Fleiß die jungen Chormitglieder und Ausbilder an die Probenarbeit herangehen. Derzeit wird am Stück „Krach bei Bach“ gearbeitet. Da wunderte es nicht, dass der gesamte Chor den Stiftern davon eine Gesangskostprobe gab. Nach den Proben kamen Choristen und Gäste ins Gespräch und lernten sich näher kennen.

Bühnenjubiläum und Geburtstag Gunther Wagners

Der Schlußapplaus der "Freischütz-Vorstellung" am 14.11.2010 war noch nicht ganz aus, als Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Mittelsächsisches Theater Dr. Christine Klecker, Intendant Manuel Schöbel und Carla Wünsch vom Förderverein des Freiberger Theaters ansetzten, dem Jubilar Gunther Wagner zum 80. Geburtstag und zum 60. Bühnenjubiläum zu gratulieren. Gunther Wagner ist seit 1964 Chorsänger am Mittelsächsischen Theater und aus dem Ensemble nicht wegzudenken. Zudem ist er Mitglied der Stiftung Mittelsächsisches Theater, und das aus guten Grund. Immer wieder hört man ihn sagen: "Mein Leben war ja nur Theater."

Um sein künstlerisches Schaffen zu würdigen, ließ es sich der Oberbürgermeister nicht nehmen, ein musikalisches Ständchen zu geben. Die Überreichung einer Ehrennadel, ausgelobt von der Stiftung Mittelsächsisches Theater, komplettierte den Glückwunschreigen auf der Bühne. Danach lud Gunther Wagner zur Geburtstagsfeier in die kleine Bühne "BiB" ein, wo zahlreiche Gäste und Weggefährten Gunther Wagners bis in die Nacht feierten.

Festveranstaltung "Die Vermessung der Welt"

Im Senatssaal der TU Bergakademie Freiberg wurden am 22.10.2010 zahlreiche Mitglieder der Stiftung Mittelsächsisches Theater begrüßt. Die Festveranstaltung der ersten Vorstellungsserie in der TU Bergakademie Freiberg mit dem Schauspiel "Die Vermessung der Welt" lockte mehr Besucher an, als Plätz zur Verfügung standen. Mit zusätzlichen Stühlen konnten dann aber doch alle Gäste die Erfolgsgeschichte nach der Vorlage des Romans von Daniel Kehlmann erleben, und das am historischen Ort, an dem Alexander von Humboldt sein Diplom der Bergakademie Freiberg erhielt. Im Anschluss an die bejubelte Vorstellung wurden zwei neue Mitglieder mit einem Stifterbrief in die Stiftung Mittelsächsisches Theater aufgenommen. Danach konnten sich die Gäste bei Brezeln und Sekt in Ruhe über das Stück unterhalten. Damit ging eine Vorstellungsreihe zu Ende, bei der das Mittelsächsische Theater und die TU Bergakademie wieder als enge Kooperationspartner auftraten. Die Erlöse der drei Vorstellungen kommen der Stiftung Mittelsächsisches Theater zu Gute.

Saisoneröffnung Seebühne Kriebstein 2010

Zur Saisoneröffnung der Seebühne Kriebstein am 23. Mai 2010 waren Stiftungsmitglieder und Partner des Mittelsächsischen Theaters eingeladen und konnten Operettenmelodien in traumhafter Natur erleben. Nach der großen Operettengala, die zahlreiche musikalische Überraschungen bereithielt und auch den letzten Zuschauer begeisterte, konnten sich die Gäste bei kühlen Getränken und unkomplizierten Gesprächen die Bühne im Kriebsteinsee genauer anschauen. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Freiberger Brauhaus und dem Restaurant Seeterrassen standen ein Ausschankteam und kleine kulinarische Leckerbissen bereit. Feierlich wurde es nach dem gemeinsamen Tost auf die bisherige Arbeit der Stiftung Mittelsächsisches Theater, als zahlreiche Stifterurkunden überreicht wurden und Ehrengäste zu Wort kamen.

Gründungsfeier Stiftung Mittelsächsisches Theater

Am Samstag, den 26. April 2008 wurde im neu renovierten Schloss Freudenstein in Freiberg die „Stiftung Mittelsächsisches Theater“ gegründet. Zu den Stiftern zählen die Kreissparkasse Freiberg, die Freiberger Bank eG, die Deutsche Solar AG, die Komsa AG und die Siltronic AG. Dem Stiftungsrat gehören u.a. der Freiberger Landrat und die Oberbürgermeisterin, die Bürgermeister von Döbeln und Mittweida sowie der Rektor der TU Bergakademie Freiberg an; in den Vorstand berufen wurden Frau Kerstin Schubert von der Freiberger Bank eG, Kanzler Dr. Andreas Handschuh von der TU Bergakademie und Dr. Christine Klecker, Geschäftsführerin des Mittelsächsischen Theaters.
Die Stiftungsgründer haben das erforderliche Grundkapital von 50.000,- Euro gezeichnet, so dass die Eintragung ins Stiftungsregister erfolgte und Zustiftungen in beliebiger Höhe möglich sind. Das Stiftungskapital bleibt unangetastet, aus den Erträgen sollen junge Künstler, die dem Theater verbunden sind, zusätzlich gefördert werden.

Stifter treffen Künstler II

Nach dem langanhaltenden und kräftigen Schlußapplaus war der Theaterabend noch nicht zu Ende: Im Anschluss an die spanische Zarzuela in der Reihe "Der GMD lädt ein" lud der Theaterförderverein ins Foyer: Dort hatte die Bodega Andaluza GmbH eine Sherry-Bar aufgebaut, so dass Theaterbesucher, Mitglieder des Fördervereins und der Theaterstiftung sowie Ensemblemitglieder nach der Vorstellung noch eine Stunde mit anregenden Getränken und Gesprächen miteinander verbringen konnten. Und der nächste Termin wurde schon vorgemerkt: im Anschluss an die Opéra-bouffe "Le petit Faust" am 10. Mai 2009 sollte es natürlich französischen Wein geben.

Stifter treffen Künstler I

Zum Jahresbeginn 2009 trafen sich Ensemblemitglieder und Stifter des Mittelsächsischen Theaters zu einem Kammermusiknachmittag: Bariton Guido Kunze, begleitet von GMD Jan Michael Horstmann am Klavier, präsentierten Franz Schuberts "Winterreise". Vor und nach dem Konzert am 4. Januar 2009 um 17.00 Uhr gab es für Stifter und Künstler im Theaterfoyer die Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Beide Seiten empfanden diese persönliche Art der Kontaktaufnahme als äußerst angenehm.

Premieren „Fortuna, schläfst du“ –Stiftung Mittelsächsisches Theater und Döbelner Förderverein unterstützten Uraufführung

Ein großer Erfolg waren die ausverkauften Premieren von „Fortuna, schläfst du?“ in Döbeln und Freiberg, ein von der „Stiftung Mittelsächsisches Theater“ und den „Freunden des Döbelner Theaters“ gefördertes Auftragswerk. Die Autorin Janny Fuchs, gebürtige Döbelnerin, studiert und arbeitet seit einigen Jahren in Dresden. Hier ist sie mit ihrer Band "Frau Fuchs und die Herren Elstern" erfolgreich und hat Büchners "Woyzeck" und Döblins "Berlin Alexanderplatz" für die Bühne bearbeitet. Mit ihren Musikern steht sie in „Fortuna, schläfst du?“ selbst in Döbeln und Freiberg auf der Bühne und singt; Norma Anthes, Andreas Jendrusch und Urs-Alexander Schleiff spielen in der Regie von Renat Safiullin und der Ausstattung von Tilo Staudte.
Nach der Premiere in Freiberg am 1. November 2009 ließen es sich zahlreiche Stiftungsmitglieder nicht nehmen, mit den Künstlern auf den Erfolg anzustoßen. Dabei wurden interessante Gespräche geführt und die Verbindung zwischen Kunst und bürgerlichem Engagement gestärkt. Die Stiftung Mittelsächsisches Theater hat mit „Fortuna, schläfst Du? Ihr erstes großes Projekt realisiert. Der Erfolg dieses Stückes lässt sich einrucksvoll in den Besucherzahlen ablesen. Sämtliche Vorstellung waren bisher ausverkauft. Auf zukünftige Stiftungsprojekte kann man schon jetzt sehr gespannt sein.