Märchen nach den Brüdern Grimm

Auch in diesem Jahr wird auf der Bühne eine der bekanntesten Geschichten aus der Feder der Brüder Grimm gespielt. „Rumpelstilzchen“ ist jedoch nicht nur eines der vielschichtigsten Märchen unserer Kultur, es kennt auch viele Vorbilder in der europäischen Literatur des Mittelalters und entfaltet in seiner gewissenhaften Deutung einen großen Schatz an Verborgenem.

„Rumpelstilzchen“ ist eine Geschichte von enttäuschten Erwartungen und vom Umgang mit Ängsten. Zunächst ist da der Müller, der behauptet und überall herumposaunt, seine Tochter sei nicht nur schön und überaus begabt, sondern sie könne zudem noch Stroh zu Gold spinnen. Das ruft naturgemäß den König auf den Plan, der das Mädchen auffordert, für ihn zu arbeiten. In der Verzweiflung, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein, vertraut sie sich schließlich einem kleinen Männchen an – doch damit wächst das Unglück ins Unermessliche. Der Zwerg hilft ihr mehrfach, verlangt am Ende aber dafür ihr erstes Kind! Erst die Fähigkeit, den Namen des Unholds auszusprechen, bannt dessen dämonischen Zauber.

Premieren:

24.10.2010 16.00 Uhr Döbeln

 

30.10.2010 16.00 Uhr Freiberg

Besetzung

Regie

Klaus-Peter Fischer

Ausstattung Tilo Staudte
Dramaturgie Hagen Kunze
Regieassistenz / Inspizienz Ramona Reinke
Soufflage

Dorothee Kretzschmar

   
Müllers Tochter, Apothekerin Norma Anthes/ Susanna Voß

Postbotin, Lehrerin

Ines Kramer

Minister, Prinz

Friedrich Haug/ Martin Enullat
Müller, Rumpelstilzchen Andreas Jendrusch/ Friedrich Haug
Pastor, König Christian Weber

Foto

(Norma Anthes und Friedrich Haug)