Legendär sind die Szenen, die den 1923 in Brandenburg geborenen Vicco von Bülow bekannt machten. Unter seinem Künstlernamen – das Wappentier des Adelsgeschlechtes derer zu Bülow ist der Pirol, französisch: Loriot – verarbeitet der Künstler in Cartoons und in zumeist fürs Fernsehen erarbeiteten Sketchen jedwede Form vom Kommunikationsstörungen. Viele seiner Formulierungen sind Allgemeingut geworden – und erst recht gehören sie zu einer Spielzeit, die unter dem Titel „Deutsche Geschichten“ steht.
Loriot als Komiker zu bezeichnen, würde angesichts seiner treffsicheren Sprache und hintergründigen Subtilität zu kurz greifen – erst recht, seit sich Loriot aus dem immer mehr zu Comedian- Blödeleien neigenden Fernsehen zurückgezogen hat. Für die Bühne aber bieten seine Sketche nach wie vor ungeahnte Möglichkeiten: Die Studioproduktion am Mittelsächsischen Theater präsentiert zahlreiche Höhepunkte seines Schaffens.
| Regie / Bühne | Peter Kube |
| Kostüme | Anne Marie Poldrack |
| Dramaturgie | Klaus-Peter Fischer |
| Regieassistenz / Inspizienz | Ramona Reinke |
| Soufflage | Dorothee Kretzschmar |
| Es spielen: | Maren Borrmann |
| Andreas Pannach | |
| Michael Berger |