Große Oper von Jules Massenet

Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ wurde nicht nur in Deutschland zu einer literarischen Sensation: Im ausgehenden 19. Jahrhundert nahm sich der Franzose Jules Massenet des Romans an und formte daraus eines der bedeutendsten Bühnenwerke der französischen Spätromantik. Es entstand ein Werk für die große Oper, das die Geschichte um den tragischen Selbstmord des jungen Werther in berauschende Klänge und dramatische Duett-Szenen übersetzte. Während einzelne Szenen und Handlungsstränge der Vorlage an die Konventionen der Oper angepasst werden mussten, bewahrte Massenet die Seelenpein des Protagonisten als wiederkehrendes Grundmotiv: Werther liebt Charlotte, diese gesteht sich jedoch ihre Gefühle zu ihm nicht ein, weil sie bereits einem anderen versprochen ist. In all den Stunden unerfüllter Liebe, Sehnsucht und dem Kampf zwischen seinen Gefühlen und den gesellschaftlichen Konventionen vermag der schließlich zurückgewiesene und verzweifelte Werther in seinem Dasein weder Sinn noch Glück zu finden.

Premiere:  09.06.2012 Freiberg Nikolaikirche

Besetzung:

Musikalische Leitung       
Jan Michael Horstmann
Regie
Anja Sündermann  
Ausstattung    
Olga von Wahl 
Dramaturgie  
Hagen Kunze 
Regieassistenz   
Michael Britsch
Inspizienz 
Franziska Jakabb-Kämpf
Soufflage   
Frank Meier  
   
Werther                        
Angelo Raciti
Charlotte                         
Nathalie Senf
Albert      
Guido Kunze    
Le Bailli
Juhapekka Sainio
Sophie     
Miriam Sabba
Schmidt Klaus Kühl
Johann  
Hans-Heinrich Ehrler
Brühlmann Christian Schulze
 
Kinderchor (Dom-Kurrenede)
Mittelsächsische Philharmonie