Spätestens mit dem Erfolg der „Fledermaus“ (1874) hatte sich der französischen eine gleichberechtigte Wiener Operette zur Seite gestellt, und auch wenn Johann Strauß nicht deren Erfinder war, so wurde er doch deren erfolgreichster Komponist. Während eines Ungarn-Aufenhaltes wurde ihm der Stoff zum späteren „Zigeunerbaron“ vorgeschlagen, und der Komponist plante ein Werk, das am Nationaltheater in Budapest und an der Wiener Hofoper herauskommen sollte. Dann jedoch sicherte sich doch das „Theater an der Wien“, das traditionelle Operettentheater, die Uraufführung: Strauss arbeitete die allzu opernhaften Passagen um; dennoch gehört das Werk zu den musikalisch anspruchsvollsten des Komponisten, und in den Hauptrollen glänzten viele berühmte Opernsänger.
Die 1885 zur Premiere gekommene „Zigeunerbaron“ wurde der größte Bühnenerfolg, den Strauß erlebte, und die Melodien vom „Borstenvieh und Schweinespeck“ bis „Ja, das alles auf Ehr“ und „Wer uns getraut“ haben bis heute nichts von ihrer Popularität verloren.
| Premiere: | 14.04.2012 Freiberg |
| Musikalische Leitung |
Jan Michael Horstmann |
| Regie | Manfred Straube |
| Ausstattung | Peter Sommerer |
| Dramaturgie |
Hagen Kunze |
| Regieassistenz | Michael Britsch |
| Inspizienz |
Franziska Jakabb-Kämpf |
| Soufflage |
Frank Meier |
| Saffi |
Lilia Milek |
| Arsena |
Miriam Sabba |
| Czipra |
Zsuzsanna Kakuk |
| Mirabella |
Rita Zaworka |
| Barinkay | Christoph Schröter |
| Conte Carnero | Jens Winkelmann |
| Graf Homonay | Guido Kunze |
| Zsupan |
Sergio Raonic Lukovic |
| Ottokar | Oliver Kaden |
| Pali | Jaromir Sedlmajer |
| Istvan |
Helge Kämpf |
| Józsi |
Eberhard Lehmann |
| Ferko | Mark Schreck |
| Mehmed Pascha/ Sekretär |
Gunther Wagner |
| Barinkay sen./ Schiffer | Lubomir Nowev |
| Kind | Virginia Sowade |
| Marketenderinnen | Kathrin Teubel, Isabel Waldmann, |
| Marie Kreuseler | |
Opernchor des Mittelsächsischen Theaters
Mitglieder des coruso, Freier Opernchor Berlin e. V.
Mittelsächsische Philharmonie