Als Paul Burkhards erfolgreichstes Stück 1950 im Münchner „Theater am Gärtnerplatz“ uraufgeführt wurde, hatte es schon eine bewegte Geschichte hinter sich: Zu der 1925 entstandenen Züricher Lokalkomödie „Der schwarze Hecht“ hatte der Schauspielkapellmeister Burkhard später die Musik geschrieben, die für weitere Inszenierungen immer mehr erweitert wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg nahmen sich Erik Charell und Robert Gilbert des Stücks an, die bereits im Berlin der 1920er Jahre – u.a. mit dem „Weißen Rössl“ – erfolgreich waren, und machten aus dem Schweizer Lokalstück die musikalische Komödie „Das Feuerwerk“, die zwischen Musical, Operette und Revue angesiedelt ist und weltweit erfolgreich wurde.
Sie spielt am 60. Geburtstag des Fabrikanten Oberholzer. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange – und nach und nach treffen die Verwandten ein, zu denen auch der Zirkusdirektor Obolski als schwarzes Schaf der Familie gehört. Die Konfrontation von Bürger- und Künstlerwelt, das Spiel mit Träumen, Illusionen und Realität macht auch sechs Jahrzehnte nach der Uraufführung den Zauber dieses Werkes aus.
| Premieren: | 16.10.2010 19.30 Uhr Döbeln |
| 23.10.2010 19.30 Uhr Freiberg |
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Musikalische Leitung |
Peter Kubisch |
| Regie |
Manuel Schöbel |
| Ausstattung | Marlit Mosler |
| Choreinstudierung |
Peter Kubisch |
| Dramaturgie |
Christoph Nieder |
| Regieassistenz | Michael Britsch |
| Inspizienz | Franciska Jakabb-Kämpf |
| Soufflage | Lilly Baumgartner |
| Alexander Obolski | Jens Winkelmann |
| Iduna, seine Frau | Susanne Engelhardt |
| Anna, die Tochter | Miriam Sabba |
| Der Vater (Albert) | Hans-Heinrich Ehrler |
| Die Mutter (Karla) | Antoaneta Tcherniradeva |
| Die Köchin Kati | Rita Zaworka |
| Onkel Fritz | Sergio Raonic Lukovic |
| Tante Berta | Stefanie Goyal |
| Onkel Gustav | Klaus Kühl |
| Tante Paula | Kathrin Moschke |
| Onkel Heinrich | Juhapekka Sainio |
| Tante Lisa | Birgit Meyer |
| Robert, ein junger Gärtner | Guido Kunze |
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Chor des Mittelsächsischen Theaters Mittelsächsische Philharmonie |
(Klaus Kühl, Jens Winkelmann, Susanne Engelhardt und Stefanie Goyal)