Klaus Kühl

Regisseur

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Regisseur von

Bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 2012 gehörte Klaus Kühl, der 2010 sein 40-jähriges Bühnenjubiläum feierte, zu den profiliertesten Ensemblemitgliedern des Mittelsächsischen Theaters. Sein erstes Engagement als Sänger trat der Tenor 1970 im Neustrelitzer Theaterchor an - nachdem er schon ein Jahr zuvor Tanz-Eleve am Theater seiner Heimatstadt Greifswald gewesen war. Bereits nach einem Jahr wechselte er nach Berlin ans Metropol-Theater, wo ihm natürlich auch seine tänzerische Ausbildung zugute kam. Von dort wagte er den Sprung ins Solistenfach am Annaberger Theater. 1984 ging er als Tenorbuffo nach Döbeln, wo er seither zu den erklärten Publikumslieblingen zählt und auch Regie geführt hat. Seit der Gründung des Mittelsächsischen Theaters 1993 singt und agiert Klaus Kühl gleichermaßen auf den Bühnen in Döbeln und Freiberg. Ein wenig scheint er Spezialist für das heitere Musiktheater zu sein, erfüllte zahlreiche Musical-Hauptrollen (den biblischen Noah in "Two by Two", den Conferencier in "Cabaret", nicht zuletzt Prof. Higgins in "My Fair Lady") und Operetten-Partien (erinnert sei nur an Baron Webs in "Der Vogelhändler", die Titelrolle in "Orpheus in der Unterwelt", Alfred in "Die Fledermaus") mit Leben.
Als Regisseur war er in den letzten Jahren mit Inszenierungen auf den Studiobühnen (u.a. "Drei alte Schachteln", "Baby Talk") ebenso erfolgreich wie auf der Hauptbühne ("Der Vogelhändler", "Im weißen Rössl", "Die Csárdásfürstin").

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Klaus Kühl