Alice Hoffmann

Sängerin

Sängerin in
André Chénier (Contessa di Coigny)

In Langenhagen (Hannover) geboren, wuchs Alice Hoffmann zweisprachig in Frankreich auf und absolvierte ihr Abitur am Lycée Racine in Paris. Nach einem intensiven Violinstudium in Frankreich und später an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo sie im Juli 2010 mit 1 abschloss, begann sie 2007 zusätzlich ein Gesangsstudium, ebenfalls an der HMTM Hannover, in der Klasse von Prof. Norma Enns und erhielt im April 2014 das Diplom Oper/Solo. Von 2012 bis 2017 studierte sie am Mozarteum Salzburg in der Klasse von Prof. Elisabeth Wilke sowie in der Liedklasse von Prof. Wolfgang Holzmair und absolvierte im Juni 2017 ihren Master Gesang mit Schwerpunkt Schauspiel und Stimme. Während ihres Studiums übernahm sie unter anderem die Partien der Mme de Croissy (Dialogues des Carmélites), Orlofsky (Die Fledermaus), Valetto (L’incoronazione di Poppea) und Marcellina (Le nozze di Figaro) am Mozarteum Salzburg sowie die des Ruggiero in der Kinderoper Alcina am Stadttheater Osnabrück. Außerdem sang sie 2014 die Partie der Giuditta in Mozarts Oratorium Betulia liberata in Meran und Brixen und wirkte als Alt-Solo im Sändchen von Franz Schubert mit beim Schubert-Festival Bad Gastein. Alice Hoffmann ist Finalistin des „Nico Dostal Operetten Wettbewerb“ 2016 (in Korneuburg bei Wien). Im März 2017 sang sie die Rolle eines Lehrbuben in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an der Mailänder Scala. Im September 2018 sang Alice Hoffmann die Carmen beim Festival „Oper auf der Burg“ auf Burg Warberg unter der musikalischen Leitung von Christian Fitzner, in der Inszenierung von Karin Seinsche. Seit Dezember 2018 ist sie festes Ensemble- und Chormitglied am Mittelsächsischen Theater Freiberg und wird im April 2019 als Solistin in der Rolle der Gräfin di Coigny in Andrea Chénier von Umberto Giordano debütieren. Sie wirkt auch in einigen Lesungen als Sprecherin mit und interessiert sich insbesondere für das gesprochene Melodram mit musikalischer Untermalung.