Die in Usbekistan geborene Sopranistin Lilia Milek absolvierte ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Schon während des Studiums erhielt sie zahlreiche Engagements an der Neuköllner Oper Berlin. 2001 schloss sie ihr Studi-um als Diplom-Sängerin ab.
Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Staatsoperette Dresden, sowie an die Theater in Bielefeld, Magdeburg, Görlitz und Heidelberg.
Im Jahre 2004 sang Lilia Milek die „Evelyne“ in der Funkoper „Malpopita“ von W. Goehr (Komische Oper, Berlin/Studio). Daraufhin erhielt sie die Einladung, diese Rolle in der Reihe „Entartete Musik“ im Concertgebouw Amsterdam zu verkörpern.
In den Uraufführungen „hyp ´op 3: Unikate“ und „Happy Hour“ an der Staatsoper unter den Linden in Berlin sang sie 2007/2008 die Partie der Sängerin.
Auf Einladung von Larissa Gergieva folgte ein Studienaufenthalt an der Akademie für junge Sänger am Mariinsky Theater St. Petersburg, wo sie an Meisterkursen von Elena Obraszova und Vladimir Atlantov teilnahm.
Lilia Milek hat sich in ihrer jungen Karriere auch intensiv der Operette gewidmet. 2007 gewann sie den Renate-Holm-Preis beim Internationalen Operettenwettbewerb der Elblandfestspiele Wittenberge.
Nach erfolgreichem Gastspiel 2009/2010 ist sie seit der Spielzeit 2010/2011 fest am Mittelsächsischen Theater engagiert.
Ihr Rollen-Repertoire umfasst u.a.:
„Carmen“ (Micaela)
„La Bohéme“ (Mimi)
„Die Zauberflöte“ (Pamina)
„La Traviata“ (Violetta Valery)
„Die Fledermaus“ (Rosalinde)
In dieser Spielzeit ist sie zu sehen in:
Der Liebestrank
Sturmhöhe (Wuthering Heighta)
Der Zigeunerbaron