Die Mittelsächsische Philharmonie ging 1993 aus Musikern der Theaterorchester in Freiberg und Döbeln sowie des Wismut-Orchesters hervor. Schon in den ersten Spielzeiten unter der Leitung von GMD Gerhardt-Dieter Worm erreichte sie eine erstaunliche Leistungsfähigkeit. In den folgenden Jahren setzte sich dieser künstlerische Aufschwung fort: Die Musiker haben sich inzwischen ein Repertoire erschlossen, dass vom Barock bis zur Gegenwart reicht und auch die großen Kompositionen des 19. Jahrhunderts, bis hin zu Bruckner und Wagner, umfasst.

Neben der Mitwirkung im Musiktheater gibt es Konzerte nicht nur in Döbeln und Freiberg – hier vor allem in der 2002 eröffneten Konzerthalle „Nikolaikirche“ –, sondern im gesamten Landkreis Mittelsachsen. Musikpädagogische Formate wie Schülerkonzerte und Instrumentenkunden werden von Kindertagesstätten, Schulen und Familien gern genutzt, um eine professionelle musische Früherziehung abzusichern. Gastspiele führten die Mittelsächsische Philharmonie auch in Nachbar- und Partnerstädte der Träger des Mittelsächsischen Theaters und nach Berlin. Neben der Arbeit in der Mittelsächsischen Philharmonie haben zahlreiche Musiker eigene Ensembles gegründet und bereichern beispielsweise mit Kammerkonzerten das kulturelle Leben über die Grenzen Mittelsachsen hinaus.

Seit 2004 wird das Orchester von Generalmusikdirektor Jan Michael Horstmann geleitet, der vor allem in der alten und neuen Musik Akzente setzt: Neben einer Reihe von Uraufführungen im Konzertbereich spielten die Musiker z.B. Opern von Claudio Monteverdi und die deutsche Erstaufführung von Marc-Antoine Charpentiers „Medée“. Im Laufe seines Engagements am Mittelsächsischen Theater entwickelte Jan Michael Hostmann seinen den Zuhörern zugewandten Stil der Werkpräsentation. In immer wieder neuen Formen baut er Brücken zu den Zuschauern. Seine thematisch durchdachten Sinfoniekonzerte haben dadurch herausragende Bedeutung im Spielplan erlangt.

 

Jan Michael Horstmann  

Generalmusikdirektor


 
Ido Arad  
1. Kapellmeister  
Alexander Livenson  

Studienleiter

 
Tobias Horschke
 

Chordirektor

 
   

Andreas Vogl

 
Orchestersekretär  
   
Dan Köhler  
Orchesterwart  
   
Vorstand Orchester  
Michael Winkler  
Sören Glaser
 
Daniel Rothe  

Andreas Scholz

 
Ingolf Barth  

 

1. Violine: Dietmar Dobosch (1. Konzertmeister)
  Marianne Schubert (1. Stellv. Konzertmeisterin)
  Andrea Reinhold (2. Stellv. Konzertmeisterin)
  Anna-Maria Fritsch
  Kerstin Guzy
  Lübka Lichareva-Miladinowa
  Ingunn Abraham
  Sophia Heide
  Heike Gerdes
 
2. Violine: Valentin Gogov (1. Stimmführer)
  Mihaela Avadanei (1. Stellv. Stimmführerin)
  Mihai Dumitrescu
  Mariana Apostolova-Gogova
  Sylvia Dinu
  Martina Möwes
 
Viola: Jakobus Josephus Maria Hermsen (Solo)
  Ulrich Intemann (Vorspieler)
  Katrin Hille
  Nina Trabichoff
  Cornelia Ramsenthaler-Arnold (Solo)
 
Violoncello: Nicolae-Silviu Dragus (Solo)
  Michael Fallenstein (Vorspieler)
  Lilia Jatscheva
 
Kontrabass: Eberhard Sirch (Solo)
  Matthias Würthner (Stellv. Solo)
   
Harfe: Kerstin Georgi
 
Flöte: Sören Glaser (Solo)
  Uta Maria Glanz (Stellv. Solo)
  Bernd Schäfer (Stellv. Solo)
 
Oboe: Anna-Katharina Hoene (Solo)
  Christian Graf (Stellv. Solo)
 
Klarinette: Anja Bachmann (Solo)
  Robert Schenker (Stellv. Solo)
  Gundula Hußke (Stellv. Solo)
  Daniel Rothe (Stellv. Solo)
 
Fagott: Mei-Chu Lai (Solo)
 

Rafi Godjikian (Stellv. Solo)

 
Horn: Michael Winter (Solo)
  Andreas Vogl
  Alexandru Bertalan (Stellv. Solo)
  Anna Katharina Schumann
 
Trompete: Carl Basilius Fatyol (Solo)
  Ingolf Barth (Stellv. Solo)
  Luminita Fuchs
 
Posaune: Stefan Zieger (Solo)
  Peter Bruckner
  Joachim Gelsdorf (Bassposaune)
  Danilo Koban (Bassposaune)
 
Pauke/Schlagzeug: Gyula Haidú (Solopauke)
  Michael Winkler (1. Schlagzeug/Drumset)
  Andreas Scholz (Stellv. Solopauke und Schlagzeug)